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Endlich gesellschaftlichem Wandel gerecht werden

Nun kommt endlich Bewegung in die Sache: Justizministerin Lambrecht hat am Montag (18.11.2019) im Duett mit Familienministerin Giffey gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung angekündigt, dass sie im Frühjahr einen Gesetzentwurf zur Reform des Unterhalts, Sorge- und Umgangsrecht vorlegen wird.

Christine Lambrecht: „Die getrennt lebenden Familien haben nur eine Summe zur Verfügung. Trotzdem muss jedes Elternteil ein Kinderzimmer vorhalten, wenn es sich regelmäßig um den Nachwuchs kümmert. Auch das müssen wir berücksichtigen." Und sie betont: "Hier suchen wir nach einem fairen Ausgleich der Interessen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Was ist für die Kinder das Beste?"

Franziska Giffey: "Das Sorge- und Umgangsrecht und das Unterhaltsrecht bilden den gesellschaftlichen Wandel der letzten Jahrzehnte noch nicht ab. Das wollen wir ändern."

Gleichzeitig hat die Familienministerin die Vorgabe eines Leitbildes ausgeschlossen: „Klar ist, dass wir kein Modell verbindlich vorschreiben wollen. Jede Familie muss auch nach einer Trennung die Möglichkeit haben, den für sie passenden Weg zu finden."

Jetzt ist Gelegenheit, sich in die Diskussion aktiv einzubringen. Wir als VAMV sind dabei.

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