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Wie es Kindern in der Corona-Krise geht

Mit einer Familienbefragung wollten die Fachhochschule Erfurt und der Kinderschutzbund Thüringen herausfinden, wie es Familien in der gegenwärtigen angespannten Situation geht. Nun liegejn Ergebnisse vor: 3.107 Thüringer Eltern, die mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt leben haben die Fragebögen ausgefüllt.

Fast 80 Prozent der Eltern äußern, dass ihr Kind aktuell etwas vermisst. Für die Mehrheit sind das Freunde und Spielpartner. Aber sie vermissen auch den getrennt lebenden Elternteil oder die Großeltern.

Herauskam aber auch, dass mehr als die Hälfte der Kinder etwas Gutes an der Situation sehen: Insbesondere die Zeit mit den Eltern, aber auch die freieren Möglichkeit den Tag zu strukturieren. Voraussetzung dafür ist ein angemessenes Arbeitspensum seitens der Schule.


Ein Drittel der Kinder äußert laut ihrer Eltern Sorgen und Zukunftsängste. Diese beziehen sich auf die eigene Gesundheit und die der Eltern und Großeltern. Zu schaffen macht den Kindern auch die allgemeine Ungewissheit. Sie würden gerne wissen, wann sie wieder zur Schule oder in die Kita gehen können. Mehr zur Studie von Prof. Dr. Barbara Lochner, Fachhochschule Erfurt.


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