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Alleinerziehende reden mit

Gegenwärtig scheint es ja nur ein Thema zu geben: Wie kommen wir durch die Covid-19-Pandemie und wann können wir wieder ein Leben führen, wie es früher war? Doch ein Leben wie vor der Pandemie wird es sicherlich nicht geben. Einmal mehr wird uns vor Augen geführt, wie nah die Welt zusammengerückt ist und Katastrophen nicht mehr nur die anderen Länder heimsuchen. Deshalb sollte auch der Klimaschutz wieder in den Vordergrund rücken. Insbesondere ein Thema ist da von prioritärer Bedeutung: Wie erreichen wir eine faire Energiewende für alle?

Wir schalten den Wasserkocher an, um Wasser für d en Morgenkaffee zu kochen. Die Winterzeit ist da. Draußen wird es kälter und ungemütlicher – Zeit, die Heizung wieder einzuschalten. Aber lohnen sich die Heizkosten, wenn die ganze Wärme über das Dach verloren geht und die Heizung doch den ganzen Tag eingeschaltet sein muss, damit es warm bleibt?

Die Bundesregierung und die Europäische Union planen neue Maßnahmen, um unsere Nutzung und Produktion von Energie zu verändern und um den Kohlendioxidausstoß zu verringern (Energiewende). Jeder von uns braucht zuverlässige und bezahlbareEnergie, um ein gutes und gesundes Leben führen zu können. Wenn wir von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien wie Wind und Sonne umsteigen, müssen wir uns fragen:

Wer profitiert von der Energiewende? Wer bezahlt dafür? Wer wird benachteiligt? Wie würde eine faire Energiewende aussehen?

Bei dem Projekt Fair Energy Transition for All geht es darum, mit Menschen in ganz Europa zu sprechen, die im besonderen Maße von dieser Energiewende betroffen sind. Ziel ist es, beispielsweise die Erfahrungen und Bedürfnisse Alleinerziehender in diesem Zusammenhang zu verstehen. Das ist wichtig, um gute Ideen und Lösungenzu entwickeln und um die Energiewende so zu gestalten, dass sie auch für diesen Personenkreis funktioniert.

Deshalb soll eine Diskussionsrunde organisiert werden, zu der explizit Alleinerziehende herzlich eingeladen sind. Meinungen und Erfahrungen sollen bei einem Treffen mit zehn bis 15 Teilnehmer(inne)n ausgetauscht werden. Das Treffen, so ist geplant, soll (mit Pausen) drei Stunden dauern.

Wichtig ist: Dabei gibt es keine richtige oder falsche Meinung – das Einzige, was für uns zählt, ist, jede Perspektive zu hören und zu verstehen, was Sie bewegt. Wir vom Projekt Fair Energy Transition for All werden Ihre Gedanken und Ideen europäischen und deutschen Politikern weitergeben.

Also: Ihre Meinung zählt. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns unterstützen und damit Teil eines großen Projekts werden, das in neun europäischen Ländern durchgeführt wird. Nur so kann auf die Politik eingewirkt werden – sowohl in Deutschland als auch in der gesamten EU.

Deshalb werden wir als VAMV Landesverband Thüringen zu einem Treffen einladen - sicherlich online. Aber damit haben wir ja alle schon reichlich Erfahrungen in den zurückliegenden Monaten gesammelt.

Bei Fragen einfach an die VAMV Landesgeschäftsstelle wenden (Telefon 0365 - 551 96 74 oder eMail: hallo(at)vamv-thueringen.de) oder die Projektverantwortliche Leonie Feinendegen (eMail: leonie.feinendegen(at)ifok.de und Telefon 030-53607754).


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Email: hallo@vamv-thueringen.de

Festnetz: 0365 55 19 67 4

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